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Schwerpunktthema: Wo wir leben  Steuereinnahmen in wirtschaftsstarken Regionen am höchsten

Die Höhe der Steuereinnahmen je Einwohnerin und Einwohner unterscheidet sich zwischen deutschen Gemeinden stark. Wirtschaftlich starke Kommunen nehmen hohe Steuern ein.

Die Hälfte der Einnahmen stammt aus Gewerbe- und Grundsteuer sowie Anteilen der Einkommens- und Umsatzsteuer. In den wirtschaftsstarken Regionen sind die Einnahmen mit über 1.472 Euro pro Kopf am höchsten. Zu den wirtschaftsstarken Bundesländern gehören

  • Nordrhein-Westfalen,
  • Bayern,
  • Baden-Württemberg und
  • Hamburg.

Unter 730 Euro pro Kopf liegen die Steuereinnahmen in einem Fünftel der einkommensschwächsten Gemeinden. Viele dieser Gemeinden liegen in ländlichen Regionen in

  • Mecklenburg-Vorpommern,
  • Sachsen-Anhalt,
  • Brandenburg,
  • Thüringen,
  • Sachsen,
  • Rheinland-Pfalz und
  • Brandenburg (außer im Berliner Umland).
  • Einzelne Gemeinden liegen auch in ländlichen Regionen anderer Bundesländer.
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Inhalte und Bearbeitung
Datenbasis:Realsteuervergleich, Regionaldatenbank der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder
Geometrische Grundlage:VG250 (Gemeinden), 31.12.2022 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung:T. Osigus (Thünen-Institut)
Open Data:Download im .xlsx-Format (Alle Daten & Indikatoren)
Name des Tabellenblatts: Deutschlandatlas_GEM1222
Indikatorname: st_einnkr
Beachten Sie bitte die methodischen Hinweise zu den Daten
Weitere Downloads finden Sie in unserem Download-Bereich

Wichtige Steuereinnahmen der Gemeinden sind

  • die Gewerbesteuer (abzüglich der Gewerbesteuerumlage),
  • die Grundsteuer sowie
  • Gemeindeanteile der Einkommens- und Umsatzsteuer.

Bei der Darstellung der Grund- und Gewerbesteuer werden nicht die tatsächlichen Hebesätze der Gemeinden verwendet, sondern es wird ein bundeseinheitlicher Durchschnittshebesatz genutzt. Dadurch bleibt die Steuerkraft in den Gemeinden vergleichbar.

In wirtschaftsstarken Kommunen doppelt so hohe Einnahmen wie in ländlichen Gemeinden

Besonders die wirtschaftsstarken Regionen in den folgenden Bundesländern haben hohe Steuereinnahmen:

  • Nordrhein-Westfalen,
  • Bayern,
  • Baden-Württemberg und
  • Hamburg.

Mit über 1.472 Euro pro Kopf haben sie die höchsten Einnahmen. Weniger als 730 Euro pro Kopf nehmen viele ländliche Gemeinden von

  • Mecklenburg-Vorpommern,
  • Sachsen-Anhalt,
  • Brandenburg,
  • Thüringen,
  • Sachsen,
  • Rheinland-Pfalz und
  • Brandenburg (außer im Berliner Umland) ein.
  • Einzelne Gemeinden liegen auch in ländlichen Regionen anderer Bundesländer.

Steuereinnahmen in Ostdeutschland im Vergleich stärker angestiegen

Von 2006 bis 2022 haben sich die Steuereinnahmen der Gemeinden insgesamt deutlich erhöht. In den ostdeutschen Bundesländern sind sie stärker gestiegen als in den westdeutschen, einschließlich Berlin. Die Steuereinnahmen machen rund die Hälfte der kommunalen Einnahmen aus. Sie bestimmen wesentlich über die Finanzierung der Kommunen bei:

  • Pflichtleistungen (insbesondere im Sozial- und Bildungsbereich),
  • Investitionen,
  • Dienstleistungen,
  • Freiwilligen Leistungen (zum Beispiel für Sportvereine, kulturelle Angebote und Wirtschaftsförderung).
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