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Bevölkerungsdichte: In Deutschlands Gemeinden leben zwischen 1 und 4.843 Menschen pro Quadratkilometer

Im Jahr 2024 lebten in Deutschland 83,5 Millionen Menschen auf 357.600 Quadratkilometern. Deutliche Unterschiede sind zwischen städtischen und ländlichen Regionen feststellbar.

Deutschland hat mit durchschnittlich 223 Menschen pro Quadratkilometer die sechsthöchste Bevölkerungsdichte in Europa. In den Gemeinden Deutschlands leben zwischen 1 und 4.843 Menschen pro Quadratkilometer.

Die deutsche Bevölkerung ist regional nicht gleichmäßig verteilt. Führend bei der Bevölkerungsdichte sind Großstädte. Generell nimmt die Bevölkerungsdichte im Stadtumland und in den ländlich geprägten Regionen kontinuierlich ab. In vielen Bundesländern liegen auch außerhalb großer Städte einzelne Gemeinden mit hoher Bevölkerungsdichte und regionaler Bedeutung. Der Nordosten Deutschlands ist mit Ausnahme Berlins und dem direkten Umland hingegen dünn besiedelt.

Bevölkerungsdichte beeinflusst Infrastruktur und Angebote

Die Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner pro Quadratkilometer, die Bevölkerungsdichte, ist nicht nur ein statistischer Wert. Sie prägt das Siedlungsbild und beeinflusst die Wirtschaftlichkeit von Versorgungseinrichtungen und Angeboten wie zum Beispiel von Apotheken, Supermärkten, Kinos und dem Öffentlichen Personennahverkehr.

In den Gemeinden Deutschlands lebten 2024 zwischen 1und 4.843 Menschen pro Quadratkilometer. Im Jahr 2024 hatte Deutschland die sechsthöchste Bevölkerungsdichte in Europa. Auf einer Fläche von rund 357.600 Quadratkilometern leben 83,5 Millionen Menschen. Das sind rund 223 Menschen pro Quadratkilometer.

Geringste Bevölkerungsdichte in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Die deutsche Bevölkerung ist regional nicht gleichmäßig verteilt. Führend bei der Bevölkerungsdichte sind Großstädte. Mit Ausnahme Berlins und dessen Umlands ist der Nordosten Deutschlands dünn besiedelt. Die geringste Bevölkerungsdichte aller Bundesländer haben:

  • Mecklenburg-Vorpommern (68 Einwohnerinnen und Einwohner pro Quadratkilometer),
  • Brandenburg (86 Einwohnerinnen und Einwohner pro Quadratkilometer).

Bis zu 3.000 Menschen pro Quadratkilometer in den großen Ballungsgebieten

Mehrere hochverdichtete Räume reihen sich im Westen aneinander:

  • der Westen und Südwesten des Ruhrgebiets,
  • die Rhein-Main-Region,
  • die Rheinebene sowie
  • der Großraum Stuttgart.

Sie sind Teil der „blauen Banane“, einem dicht bevölkerten Band von Ballungsräumen in Europa. Es erstreckt sich über mehrere Staaten von Norditalien bis Mittelengland. In der „blauen Banane“ wohnen bis zu 3.000 Einwohnerinnen und Einwohner pro Quadratkilometer.

Unterschiede bei Größe und Bevölkerungsdichte der Gemeinden und Städte

Die Karte zeigt die Unterschiede in der Bevölkerungsdichte auf der Ebene der Gemeinden. Sehr kleine Gemeinden, bezogen auf Fläche und Einwohnerzahl, liegen in:

  • Rheinland-Pfalz,
  • Schleswig-Holstein und
  • Thüringen.

Bundesweit einzelne Gemeinden mit hoher Dichte außerhalb der Großstädte

Generell nimmt die Bevölkerungsdichte im Stadtumland und in den ländlich geprägten Regionen kontinuierlich ab. In vielen Bundesländern liegen auch außerhalb großer Städte einzelne Gemeinden mit hoher Bevölkerungsdichte und regionaler Bedeutung. Für umliegende Regionen sind sie wichtige Versorgungspunkte, so genannte zentrale Orte.

Die Bevölkerungsdichte ist also nicht nur in Ballungsräumen oder Großstädten hoch. Auch in abgelegeneren Regionen Deutschlands können auf einem Quadratkilometer viele Menschen leben.


Allgemeine Informationen zur Karte: Bevölkerungsdichte

Datenbasis:

Laufende Raumbeobachtung des BBSR; Feststellung des Gebietsstandes und Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Regionaldatenbank der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder

Geometrische Grundlage:

VG250 (Gemeinden), 31.12.2024 © GeoBasis-DE/BKG

Bearbeitung:

J. Grohmann (BBSR)


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